
RW unterliegt im Derby gegen Spvgg Ketsch
SC Rot-Weiß Rheinau - Spvgg 06 Ketsch 0:2
RW unterliegt im Derby gegen Spvgg Ketsch
Schmerzhafte 0:2 Niederlage
Nach dem Auswärtssieg in Eppingen, wollten die abstiegsbedrohten Rot Weißen im Derby gegen Ketsch nachlegen. Verletzungsbedingt musste Chefcoach Manuel Muth die Mannschaft gegenüber der Vorwoche auf 2 Positionen verändern. In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams zunächst ab und agierten aus einer gesicherten Defensive, wobei die Heimelf mehr Spielanteile hatte. Offensivaktionen blieben zumeist in beiden Abwehrreihen hängen. Nach 25 Minuten nutzen die Ketscher Gäste einen Abstimmungsfehler in der RW Hintermannschaft aus und erzielten die Führung. Umoru musste den Querpass von Marx nur noch über die Linie drücken und hatte dabei keine Mühe. Rot Weiß schüttelte sich, war aber offensiv zu harmlos. Da auch die Ketscher keine Bäume ausreißen konnten, blieb es bei der knappen Halbzeit-Führung.
Nach dem Seitenwechsel musste der Rheinauer Mittelfeldmotor Bilal Arouna verletzungsbedingt in der Kabine bleiben und wurde durch Aleksa Vidovic ersetzt. Kurz darauf brachte RW Trainer Muth die 2 angeschlagenen Offensivspieler Danny Kadioglu und Niko Paschaloglou, um den Angriff zu verstärken. Doch kaum waren die beiden Akteure auf dem Platz schlug Umoru erneut zu. (54.) Wieder war es ein individueller Fehler der das 2:0 für die Rocca Elf begünstigte. In der Folge verwalteten die Gäste die Führung clever. Die Heim-Elf fand weiterhin keine Lösung, um die Ketscher Abwehr vor Probleme zu stellen. Das eingewechselte Stürmer-Duo konnte nicht entscheidend in Szene gesetzt werden. So blieb es ohne nennenswerte Aktionen bis zum Schlusspfiff beim 2:0 für den Gast aus der Enderle Gemeinde. Zwei Fehler von den Rheinauern entschieden das Spiel und so stand der Gastgeber am Ende mit leeren Händen da.
Nächste Woche gastiert der Sportclub im Kraichgau, bei der SG Kirchhardt, die auf dem Abstiegsrelegationsplatz steht. Anpfiff in Kirchhardt ist um 15 Uhr
FOTO: Ein Ketscher Abwehrspieler klärt vor dem lauernden Mark Lenhard










